Beerberg & Schneekopf

Geheimnisse und sagenumwobene Gipfel


1946 führte ein Orkan zu so starken Windbruchschäden, dass der Gipfel seitdem baumfrei ist. Das Schneekopfgebiet wurde am 1. März 1960 zum militärischen Sperrgebiet erklärt und diente bis zur Räumung am 15. Februar 1994 als sowjetische Station zur Fernmeldeaufklärung. Heute zeugt hiervon nur noch der 1958 errichtete Fernmeldeturm, der ursprünglich von der Deutschen Post und dem Ministerium für Staatssicherheit betreut worden war.

Der alte Aussichtsturm

In seiner Nachbarschaft stand von 1852 bis zu seiner Sprengung am 18. August 1970 ein achteckiger steinerner Aussichtsturm, dessen Aussichtskanzel die 1000-Meter-Marke erreichte. Ebenso gab es bis zur Sperrung eine bewirtschaftete Berghütte, die vom Gehlberger Original „Schneiders Ernst“ betreute „Gehlberger Hütte“, die auch als Starterhaus für alpine Skiwettbewerbe in der „Hölle“ diente. Unterhalb des Gipfels, der 1996/1997 renaturiert wurde, liegt das 38,5 ha große Naturschutzgebiet Schneekopfmoore am Teufelskreis.

Etwa in einem Kilometer Entfernung vom Gipfel und unmittelbar südlich der Teufelskreise liegt im Bereich der Gemarkung Gehlberg und ebenfalls am Rennsteig die Schmücke. Der bekannte Waldgasthof ist für viele Wanderer Ausgangspunkt einer Besichtigung des Schneekopfgipfels. Für die Autofahrer gibt es auch einen großen Parkplatz an der Straße in Richtung Oberhof, von dort aus sind noch etwa 1,5 km zu Fuß bis zum Gipfel zurückzulegen.

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In Gehlberg, vier Kilometer und 250 Höhenmeter vom Gipfel entfernt, besteht der 1990 gegründete Schneekopfverein e. V. Dessen Mitglieder haben sich nach Abzug der russischen Streitkräfte 1994 für die Renaturierung des Geländes eingesetzt, befürworten eine sanfte touristische Erschließung ihres Hausberges und halten mit ihrem jährlich Mitte September am Berg stattfindenden Jägersteinfest die Erinnerung an die Sage vom Wildunfall an den Teufelskreisen wach.

Der Schneekopf erreicht die 1.000 Meter Seehöhe

In den 1990er Jahren gab es die Idee, den Berg im Zuge der Renaturierung auf 1000 Meter über NN zu erhöhen (beispielsweise mit Aushub vom Autobahnbau der A 71). Damit wäre es der einzige Tausender in Thüringen gewesen und der Thüringer Wald wäre, wenn auch auf unnatürlichem Wege, zur Reihe der deutschen Mittelgebirge über 1000 Meter hinzugefügt worden. Nach langen Diskussionen begann im September 2007 der Bau eines neuen Turms, dessen Spitze seit der Fertigstellung im Juni 2008 auf 1001 m liegt. Unterhalb des Gipfels befindet sich ein Anfang Dezember 2009 eröffnetes Berggasthaus, die „Neue Gehlberger Hütte“, in der seit 2010 auch Übernachtungen möglich sind.

Der Große Beerberg ist ein erloschener Vulkan und mit 982,9 m ü. NN die höchste Erhebung des Thüringer Waldes und Thüringens. Er befindet sich nördlich von Suhl-Goldlauter im Ilm-Kreis und besteht aus Porphyrgestein.

Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

Auf dem Gipfel des Beerberges befindet sich eines der wenigen erhaltenen Hochmoore des Thüringer Waldes. Es ist als Teil des Biosphärenreservats Vessertal-Thüringer Wald geschützt. Den höchsten Punkt des Berges zu betreten ist daher nicht erlaubt. Bis Ende der 1980er Jahre befand sich auf dem Berg ein inzwischen abgerissener Aussichtsturm. Später wurde knapp unterhalb des Gipfels an Plänckners Aussicht eine kleine Plattform neu errichtet, von der aus sich ein hervorragender Ausblick nach Süden und Südwesten bietet. Hier verläuft auch der Rennsteig auf dem Abschnitt zwischen Oberhof und Schmücke.

Wundervolle Aussichten über den Thüringer Wald

Zwischen dem Gipfel des Großen Beerbergs und dem des östlich benachbarten, 978 m hohen Schneekopfes (zweithöchster Berg Thüringens) liegt ein Sattel, den die beiden Gipfel um gerade einmal 60 m überragen. In westlichen Richtungen schließen sich verschiedene Erhebungen an, die vom eigenen Namen her zwar als Berge gelten, nach ihrer geringen Dominanz und Prominenz aber größtenteils als Nebengipfel des Großen Beerbergs einzustufen sind.

  • Wildekopf - 943 m; 1,3 km westnordwestlich)
  • Sommerbachskopf - 941 m; 1,3 km nordwestlich
  • Unterer Beerberg - 891 m; 700 m südwestlich
  • Farmenfleck - 890 m; 2,8 km nordnordwestlich
  • Spitzer Berg (auch: Spitziger Berg) - 882 m; 3,4 km nordwestlich; bereits relativ eigenständiger Berg in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 247 zwischen Oberhof und Zella-Mehlis

Auch zu empfehlen: Eine Gipfelwanderung - hoch über den Wipfeln des Thüringer Waldes.

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